Produktentwicklung

Die Anforderungen an Produkte steigen stetig. Neben Kosten, Qualität und Zeit, rücken heute vermehrt auch Nachhaltigkeitskriterien ins Zentrum der Interessen von Kunden, Staat und übrigen Stakeholdern. Vermehrt sehen sich Produzenten mit der Anforderung konfrontiert, die negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen ihrer Produkte möglichst über den ganzen Produktlebenszyklus zu minimieren.

Um diesen Forderungen gerecht zu werden, empfiehlt es sich für Unternehmen nach dem Prinzip „von der Wiege bis zur Bahre“ oder sogar „von der Wiege zur Wiege“ (cradle to cradle) die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Produkte zu analysieren und Verbesserungen bereits im Stadium der Produktentwicklung mit einfliessen zu lassen.

Angelehnt an das Prinzip des Ecodesign-Prozess, können Unternehmen mit dem folgenden methodischen Vorgehen und entsprechenden Hilfsmitteln Verbesserungspotential identifizieren, umsetzen und kommunizieren.

 

  1. Das eigene Produkt verstehen - systematische Produktbeschreibung
  2. Das eigene Produkt bewerten - Umwelt- und Sozialbewertung eine Produkts
  3. Stakeholderansprüche verstehen - Stakeholderengagement
  4. Verbesserungen für das eigene Produkt definieren
  5. Verbesserungen integrieren - Produktentwicklungsprozess
  6. Die erzielten Verbesserungen kommunizieren - Nachhaltigkeitskommunikation

 

Die Forschung im Bereich nachhaltige Produktentwicklung ist immer noch in den Anfängen. Während im Bereich der Analyse und Integration von Verbesserungen der ökologischen Auswirkungen von Produkten bereits eine Anzahl Instrumente vorhanden sind und angewendet werden, ist dies im Bereich der negativen sozialen Auswirkungen erst in den Anfängen.

Folgende Institutionen und Projekte haben bereits wichtige Arbeiten zur Thematik unternommen: